Trockenfutter für Hunde – praktisch, aber ist es wirklich artgerecht?

Warum Hunde nicht ausschliesslich mit Trockenfutter ernährt werden sollten

Ist Trockenfutter gesund für den Hund | hundkatzeschmaus.ch

Trockenfutter für Hunde ist heutzutage weit verbreitet. Es ist praktisch, lange haltbar, nahezu geruchsneutral und einfach zu portionieren. Die meisten Trockenfutter werden jedoch extrudiert, also unter hoher Hitze verarbeitet. Dadurch entsteht ein stark konzentriertes Futter, von dem der Hund nur kleine Mengen benötigt. Auf den ersten Blick scheint dies eine ideale Lösung zu sein.

Doch genau hier beginnt das Problem.

In der Natur gibt es kein Trockenfutter

Unsere Hunde stammen vom Wolf ab und sind seit Jahrtausenden darauf angepasst, ihren Flüssigkeitsbedarf nicht nur über Wasser, sondern auch über ihre Nahrung zu decken. Beutetiere bestehen zu einem grossen Teil aus Flüssigkeit – Trockenfutter hingegen enthält oft nur etwa 8–10 % Feuchtigkeit.

 

Eine ausschliessliche Ernährung mit Trockenfutter kann langfristig den Körper belasten und zu gesundheitlichen Problemen führen.

Mögliche Folgen einer ausschliesslichen Trockenfutter-Ernährung

Durch den permanenten Flüssigkeitsmangel kann es zu einer chronischen Dehydration (Austrocknung) kommen. Besonders betroffen sind:

 

  • Gelenke
  • Nieren
  • Blase
  • Harnwege

Auch Krankheiten wie:

 

  • Übergewicht
  • Diabetes
  • Allergien
  • Hautprobleme und Ekzeme

werden immer häufiger mit minderwertiger Ernährung in Verbindung gebracht.

Futterrechner für Hunde | hundkatzeschmaus.ch

Was steckt wirklich im Trockenfutter?

Viele handelsübliche Trockenfutter bestehen überwiegend aus pflanzlichen Füllstoffen und minderwertigen tierischen Nebenprodukten.

Geschmacklich sind diese Produkte für Hunde oft wenig attraktiv. Deshalb setzen viele Hersteller zusätzliche Stoffe ein wie:

  • Geschmacksverstärker (Glutamate)
  • Zucker
  • Salze
  • künstliche Aromen

Ohne diese Zusätze würden viele Hunde das Futter gar nicht fressen.

Lange Haltbarkeit durch Zusatzstoffe

Damit Trockenfutter über Monate oder gar Jahre haltbar bleibt, werden häufig 

Konservierungsmittel eingesetzt. Zudem enthalten viele Produkte synthetische Vitamine sowie anorganisch gebundene Mineralstoffe und Spurenelemente.

 

Auch Milben und Schimmelpilze können sich im Trockenfutter befinden – oft unbemerkt. Diese können Allergien und andere gesundheitliche Probleme auslösen.

Kaltgepresstes Trockenfutter von naVita

Hochwertige Zutaten statt billiger Füllstoffe

Das kaltgepresste Trockenfutter von naVita-Schweiz unterscheidet sich deutlich von herkömmlichem Trockenfutter. Es enthält:

 

  • 70 % Fleischanteil
  • hochwertige natürliche Zutaten
  • keine synthetischen Zusätze
  • schonende Verarbeitung bei niedrigen Temperaturen

Dadurch bleiben wichtige Nährstoffe besser erhalten.

 

Trotzdem gilt: Abwechslung ist wichtig

Auch hochwertiges Trockenfutter sollte nicht die einzige Nahrungsquelle sein. Wir empfehlen, mindestens 50 % der täglichen Ernährung mit hochwertigen Fleischmenüs oder Würsten zu ergänzen.

 

Mit den naVita-Fleischmenüs und naVita-Würsten bietet naVita praktische und gesunde Alternativen für eine artgerechte Hundeernährung.

Machen Sie den Test selbst!

Der Wasser-Test

Nehmen Sie zwei Gläser mit warmem Wasser:

  1. Geben Sie handelsübliches Trockenfutter in das erste Glas.
  2. Geben Sie kaltgepresstes naVita-Trockenfutter (rex, merino, nemo oder High-Premium rex) in das zweite Glas.

Beobachten Sie selbst den Unterschied.

 

Viele herkömmliche Trockenfutter quellen stark auf, werden schleimig oder beginnen schnell unangenehm zu riechen. Hochwertig verarbeitetes kaltgepresstes Futter verhält sich deutlich natürlicher.

konventionelles vs natürlichem Trockenfutter | hundkatzeschmaus.ch

Links konventionelles Trockenfutter, rechts naVita-rex mit warmem Wasser.

konventionelles vs natürlichem Trockenfutter | hundkatzeschmaus.ch

Nach 30 Minuten ist das konventionelle Futter gut auf das dreifache aufgequollen.

konventionelles vs natürlichem Trockenfutter | hundkatzeschmaus.ch

Dass derart gequollenes Futter auf die Länge nicht gesund sein kann, zeigt auch die Häufigkeit von Magendrehungen.


Der Hund ist ein Fleischfresser

Der Körper des Hundes ist auf tierische Nahrung ausgelegt

Unsere Hunde sind und bleiben Raubtiere. Eine gesunde Ernährung basiert deshalb vor allem auf:

 

  • hochwertigen tierischen Proteinen
  • gesunden tierischen Fetten

Pflanzliche Bestandteile benötigt der Hund nur in kleinen Mengen.

Das Gebiss verrät alles

Das markante Raubtiergebiss des Hundes ist darauf ausgelegt, Beutetiere zu reissen und Fleisch zu zerkleinern. Mahlzähne wie beim Pflanzenfresser fehlen.

 

Zudem produziert der Hund im Maul kaum das Verdauungsenzym Amylase, welches für die Vorverdauung von Stärke wichtig wäre.

 

Auch der Verdauungstrakt zeigt klar:

 

  • starke Magensäure für Fleisch und Knochen
  • kurzer Darm wie bei Fleischfressern
  • empfindliche Verarbeitung von Stärke und Zucker

Ein dauerhaft hoher Anteil an Getreide und Stärke kann die Bauchspeicheldrüse belasten und langfristig Krankheiten wie Diabetes fördern.

Warum viele Deklarationen irreführend sind

Nicht überall, wo Fleisch draufsteht, ist Fleisch drin

„Huhn“, „Lamm“ oder „Rind“

Diese Angaben bedeuten oft lediglich, dass Nebenerzeugnisse des jeweiligen Tieres enthalten sind. Echtes Muskelfleisch muss dabei nicht enthalten sein.

 

„Geflügelfleisch“, „Rindfleisch“ oder „Lammfleisch“

Hier ist tatsächlich Fleisch enthalten. Allerdings wird dieses im rohen Zustand gewogen. Nach der Trocknung reduziert sich das Gewicht massiv.

 

„Geflügelfleischmehl“ oder „Rindfleischmehl“

Meist handelt es sich um getrocknete und zermahlene tierische Bestandteile – häufig minderwertige Schlachtabfälle.

 

„Geflügelmehl“ oder „Fischmehl“

Diese Begriffe stehen in der Regel für verarbeitete Nebenerzeugnisse wie:

 

  • Knochen
  • Schnäbel
  • Klauen
  • Federn
  • Fischreste

 

„Pflanzliche Nebenerzeugnisse“

Dabei handelt es sich oft um Abfälle aus der Pflanzen- und Getreideverarbeitung wie:

  • Schalen
  • Stängel
  • Wurzeln
  • Holzfasern (Lignocellulose)

Vor allem in Light-Produkten werden solche günstigen Füllstoffe eingesetzt.

 

Praktisch ist nicht immer gesund

Die meisten handelsüblichen Trockenfutter bestehen überwiegend aus stark verarbeiteten Rohstoffen und minderwertigen Zutaten. Für eine langfristig gesunde und artgerechte Ernährung sollte Trockenfutter deshalb niemals die einzige Nahrungsquelle sein.

Ein gesunder Hund braucht:

 

   ✅ hochwertige tierische Proteine
   ✅ ausreichend Feuchtigkeit
   ✅ natürliche Zutaten
   ✅ möglichst wenig künstliche Zusätze

 

Denn: Praktisch bedeutet nicht automatisch gesund.


 Ein spannendes Buch oder Hörbuch zum Download, über die Futtermittelindustrie und die Wahrheit hinter vielen Fertigfuttern.

"Katzen würden Mäuse kaufen" von Hans- Ulrich Grimm

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