BACHBLÜTEN FÜR TIERE

Was wir bei uns selbst nicht sehen wollen, zeigt uns häufig unser Hund, unsere Katze, unser Pferd,

Z.B. Stress, keine Zeit, Hektik, Bewegungsmangel, Überaktivität, Beziehungsprobleme und vieles mehr.
Wichtig ist, diesen Spiegel in unseren Tieren ernst zu nehmen, nicht nur das Problem bei ihnen zu suchen, sondern allenfalls wirklich etwas zu ändern – auch und gerade bei uns, in unserem Verhalten, in unserer Umgebung!

Tiere reagieren im allgemeinen sehr gut auf die Verabreichung von Bachblüten, da sie im Gegensatz zu den Menschen nicht versuchen, ihre Wirkung mit dem "Verstand" zu erklären und zu hinterfragen. Sie spüren einfach, dass sie ihnen gut tun und nehmen sie vorurteilsfrei an.

 

- Agrimony (Odermenning) Nr. 1

Für unausgeglichene und unruhige Tiere, die  ihre Erfahrungen nicht richtig umsetzen können. Sie erscheinen oberflächlich betrachtet fröhlich und gesellig. Wenn man ihr Harmoniebedürfnis stört, leidet sie sehr darunter. Das Erkennen von Krankheiten ist bei diesem Tier sehr schwierig, es überspielt sein Leid.

Agrimony verhilft dem Tier zu echter Fröhlichkeit und zu mehr Ausgeglichenheit.


- Aspen (Espe oder Zitterpappel) Nr. 2

Für sensible und ängstliche Tiere, welche Angst vor allen möglichen, auch unergründlichen Dingen haben. Im Schlaf sind sie oft schreckhaft zuckend.  Aspen hilft, dass sich das Tier weniger einschüchtern lässt und gelassener auf mögliche angstauslösende Situationen reagiert.


- Beech (Rotbuche) Nr. 3

Für Tiere die ein solches Selbstbewusstsein haben, dass alles grundsätzlich nach ihrem Willen geschehen muss. Protestpinkeln, Unsauberkeit, Anpassungs- und Kontakt-schwierigkeiten, übertriebener Schutztrieb und Fellbeissen sind Beispiele entsprechender Begleiterscheinungen.
Im positiven Beech-Zustand steigt die Akzeptanz des Tieres anderen Artgenossen gegenüber.


- Centaury (Tausendgüldekraut) Nr. 4

Für willenschwache, sehr unterwürfige und zu gutmütige Tiere. Diese Blüte ist auch angezeigt nach längerer Krankheit, und bei zu starker Fixierung auf die Besitzer. Centaury hilft dem Tier seine Grenzen eher zu erkennen und um seine Kräfte besser einzuschätzen.


- Cerato (Bleiwurz) Nr. 5

Für unsichere Tiere, welchen es an natürlichem Selbst-vertrauen fehlt. Besonders angezeigt, wenn das Tier starkes Heimweh hat, wenn es für einige Zeit fremdbetreut werden muss. Im positiven Cerato-Zustand verhält sich das Tier neugierig und aufgeschlossen. Es zeigt Eigen-initiative und ist weniger von anderen abhängig.


 

- Cherry Plum (Kirschpflaume) Nr. 6

Für angespannte in Stresssituationen befindende Tiere, z.B. nach einem Schock oder nach einer Verletzung. Diese Blüte ist auch bei Welpen angezeigt, welche zu früh von der Mutter getrennt wurden. Im positiven Cherry Plum-Zustand ist das Tier ausgeglichener, die Temperamentsausbrüche halten sich in Grenzen.


- Chestnut Bud (Knospe der Rosskastanie) Nr. 7

 

Für Tiere, die ständig unkonzentriert sind und deshalb immer wieder die gleichen Fehler begehen.
Chestnut Bud fördert die Lernfähigkeit und steigert die Konzentration.


- Chicory (Wegwarte) Nr. 8

 Für Tiere, die nach viel Aufmerksamkeit suchen und sich immer in den Vordergrund zu spielen versuchen. Auch als untersützende Entgiftung bei Leberproblemen einsetzbar. Im positiven Chicory-Zustand reduziert sich die Aufdringlichkeit und das Tier wirkt allgemein ausgeglichener.


- Clematis (Weisse Waldrebe)    Nr. 9

Für passive, motivationslose, desinteressierte und apathisch wirkende Tiere. Im positiven Clematis-Zustand reagiert das Tier auf Zurufe und wirkt zunehmend aktiver und interessierter.


- Crab Apple (Holzapfel) Nr. 10

Für Tiere welche ein übertriebenes Reinlichkeitsbedürfnis haben. Auch zur Entgiftung, nach längerer Einnahme von Antibiotika und anderen Medikamenten, bei allgemeinem Juckreiz und bei Parasitenbefall. Crab Apple hilft dem Tier wieder ruhiger zu werden und vom ständigen Putzen und Lecken abzulassen.


- Elm (Ulme) Nr. 11

Für Tiere die wiederkehrend kraftlos und ständig erschöpft wirken und schnell überfordert sind, oder auf einmal zu nichts mehr in der Lage sind. Wirkt ebenfalls unterstützend bei bevorstehenden grösseren Herausforderungen.

Elm hilft dem Tier, mit zusätzlicher Unterstützung durch seine Bezugsperson, darauf zu vertrauen, dass es nicht mehr leisten muss, als es tatsächlich dazu in der Lage ist.


- Gentian (Violetter Herbstenzian) Nr. 12

Für unsichere übersensible Tiere. Diese Tiere sind misstrauisch und leicht zu entmutigen. Gentian ist auch angezeigt bei Besitzerwechsel und bei anderen starken Veränderungen, sowie nach belastenden Vorfällen.
Gentian hilft dem Tier sein Misstrauen weitgehend abzulegen und neues Vertrauen zu erlangen.


- Gorse (Stechginster) Nr. 13

Für Tiere mit langwierigen, chronischen Erkrankungen, welche kaum noch Lebenswillen zeigen. 

Diese Blüte ist auch angezeigt als Unterstützung bei der Wundheilung, ebenso nach Trennung oder Verlust einer Bezugsperson. Im positiven Gorse-Zustand ist das Tier wieder motivierbar.


- Heather (Heidekraut) Nr. 14

Für Tiere mit extrem hohem Zuwendungsbedürfnis, die daher lästig und aufdringlich werden können. Heather ist auch angezeigt bei Umgebungs- und/oder Besitzer-wechsel, sowie zu frühes Trennen der Jungen von der Mutter. Im positiven Heather-Zustand akzeptiert das Tier, dass man sich nicht ständig um es kümmern kann. Es lernt sich selbst zu beschäftigen.


- Holly (Stechpalme) Nr. 15

Für aggressive und gefährliche Tiere, welche auf Situationen die ihnen nicht passen, mit unkontrollierter Aggression, Wut, oder gar Angriff reagieren können.

Holly verhilft dem Tier zu mehr Akzeptanz einer veränderten Situation gegenüber.Zudem sollte unbedingt der Rat eines Tierarztes, einer Tierärztin, oder einer anderen tierpsychologisch geschulten Fachperson eingeholt werd


- Honeysuckle (Geissblatt) Nr. 16

Für Tiere mit wenig Lebensfreude, Sie können sich nur schlecht an eine neue Situation gewöhnen. Diese Tiere wirken an allem ziemlich uninteressiert. Im positiven Honeysuckle-Zustand spielt die Vergangenheit keine so grosse Rolle mehr, und das Tier zeigt wieder Interesse an seiner Umwelt.


- Hornbeam (Hainbuche) Nr. 17

 

Für Tiere mit Antriebsschwäche, welche müde und kraftlos wirken. Diesen Tieren wird alles zuviel. Hornbeam hilft gegen Überlastung und Erschöpfung, das Tier ist wieder motivierter.


- Impatiens (Drüsentragendes Springkraut) Nr. 18

Für nervöse, ungeduldige, leicht reizbare Tiere mit einem unbändigen Temperament. Im positiven Impatiens-Zustand lernt das Tier geduldiger abzuwarten. Es wird deutlich ruhiger.


- Larch (Lärche) Nr. 19

Für Tiere mit mangelndem Selbstvertrauen. Sie sind unterwürfig und lassen sich schnell einschüchtern, zudem verhalten sie sich extrem unsicher und fühlen sich anderen immer unterlegen. 

Im positiven Larch-Zustand gewinnt das Tier wieder mehr Vertrauen in sich selbst und verliert mit der Zeit seine Skepsis neuen Dingen gegenüber.


- Mimulus (Gefleckte Gauklerblume) Nr. 20

Für ängstliche und überempfindliche Tiere, welche Angst vor konkreten Situationen, Dingen, Menschen oder bestimmten Geräuschen haben. Diese Blüte ist aber auch angezeigt, nach Operationen, und Verletzungen. Im positiven Mimulus-Zustand fürchtet sich das Tier nicht mehr so sehr, wenn es mit angsterregenden Situationen konfrontiert wird.


- Mustard (Wilder Senf) Nr. 21

Ohne ersichtlichen Grund wirken diese Tiere oft wie in einem düsteren und depressiven Zustand, oder sie sind unausgeglichen und launisch. Anzeichen können beispielsweise ständiges Lecken des Felles sein, oder fallen gar durch selbstzerstörerisches Verhalten wie Fellbeissen auf. Mustard verhilft dem Tier, wieder zu einem deutlich stabileren Gemütszustand zu gelangen.


- Oak (Eiche) Nr. 22

Für unermüdliche, sich verausgabende und auch übertrainierte Tiere, die sich dadurch völlig erschöpfen. Im positiven Oak-Zustand zeigt das Tier eine ange-messene Ausdauer. Es reagiert auf übermässige Strapazen mit normaler Ermüdung, so dass es von sich aus besser mit seinen Kräften umgehen kann.


- Olive (Olive) Nr. 23

Für kraftlose und oft müde wirkende Tiere. Ebenfalls zur Regeneration nach Krankheit und Überanstrengung, oder auch nach der Einnahme von Antibiotika.
Im positiven Olive-Zustand beginnt das Tier vermehrt Interesse zu zeigen und ist wieder leichter zu motivieren.


- Pine (Kiefer) Nr. 24

Für unsichere, ängstlich wirkende und unterwürfige Tiere, welche ständig ein schlechtes Gewissen zu haben scheinen und oftmals bei jeder Bewegung zusammenzucken. Diese Blüte ist besonders angezeigt nach schlechten Erfahrungen mit Vorbesitzern oder anderen Tieren. Im positiven Pine-Zustand gewinnt das Tier wieder an Selbstvertrauen, ohne allerdings seine vorsichtige Haltung ganz abzulegen.


- Red Chestnut (Rote Kastanie) Nr. 25

Für Tiere die ständig unruhig sind aus Angst um ihre Jungen und/oder ihre Besitzer. Diese Tiere sind überfürsorglich und können nicht loslassen. Im positiven Red Chestnut-Zustand sieht das Tier nicht in jedem Fremden eine Gefahr.



- Rock Rose (Gelbes Sonnenröschen) Nr. 26

Das Tier zeigt oft Angstzustände und panikartiges Verhalten oder leidet unter tief sitzenden Angst z.B. nach einem Unfall oder schrecklichem Erlebnis. Rock Rose ist Bestandteil der Rescue-Tropfen, die z.B. auch bei Silvesterangst gute Hilfe leisten können, wenn das Tier in Panik gerät. (ca. 2-3 Tage vorher anfangen)

Wenn bei Angstneurosen therapeutisch behandelt wird, unterstützt Rock Rose um schnelleren Erfolg zu haben. Das Tier wird wieder mutiger


- Rock Water (Wasser aus heilkräftigen Quellen) Nr. 27

Das Tier fühlt sich eingeengt und unterdrückt, es wird nicht gerne gestreichelt oder angefasst. Durch diese Einengung zeigt sich das Tier in seinem Verhalten unbeweglich und starr. Diese Starre umfasst alle psychischen und physischen Funktionen des Tieres.

Jede Möglichkeit der Anpassung ist verloren gegangen, was sich häufig z.B. bei Futteränderungen oder wenn der Schlafplatz an einem anderen Ort hingestellt wird. Auch in ungewohnten Umgebungen wie in den Ferien oder in der Tierpension. Rock Water gibt dem Tier die innere Ruhe zurück.


- Scleranthus (Einjähriger Knäuel) Nr. 28

Das Tier hat extreme Stimmungsschwankungen ist sehr unausgeglichen und wechselhaft. Es wechselt von „himmelhochjauchzend“ zu „zu Tode betrübt“ ohne dass es dafür einen ersichtlichen Grund gibt. Es kann sich in einer Sekunde genüsslich streicheln lassen und im nächsten Augenblick knurren oder gar zubeissen. Scleranthus bringt inner Ruhe und Frieden


- Star of Bethlehem (Doldiger Milchstern) Nr. 29

Bei jeder Art von körperlichen und seelischen Verletzungen oder Qualen.

Das Tier ist nicht in der Lage Erlebtes zu verarbeiten und zu normalem Verhalten zurückzufinden. Star of Bethlehem ist das Heilmittel für die verletzte Seele. Dabei ist es völlig unwesentlich wann das traumatische Erlebnis stattgefunden hat. Star of Bethlehem hilft alle erlittenen Traumata zu heilen und die Seele zu regenerieren, egal wie lange das Ereignis zurück liegt. Es sollte in keiner 1. Mischung fehlen, denn das Tier hat ja mindestens das Trauma der Geburt erlitten und wahrscheinlich auch die Trennung von der Mutter und Wurfgeschwistern.

Star of Bethlehem für Ausgleich und Stabilität.

 


- Sweet Chestnut (Edelkastanie) Nr. 30

Das Tier ist erschöpft, verzweifelt und an der Grenze der Belastbarkeit.

Das Tier zeigt sich oft apathisch und resigniert.

Auslöser ist meist eine belastende Situation mit der das Tier nicht umgehen kann. Diese Hilflosigkeit führt dazu, dass sich das Tier von seiner Bezugsperson und auch von seinen Artgenossen völlig zurück zieht. Oft weisen gerade diese Tiere einen gewissen Grad von Ungepflegtheit auf, die sich bis zur Verwahrlosung steigern kann. Häufig beobachtet man diesen Zustand bei Tieren aus dem Tierheim oder Hunden aus reiner Zwingerhaltung. Ebenfalls, ehemalige Labortiere.

Sweet Chestnut bringt die Fähigkeit zur Veränderung.

 


- Vervain (Eisenkraut) Nr. 31

Das Tier ist übertrieben eifrig, dickköpfig, lebhaft, anspruchsvoll und hat einen eisernen Willen.

Das Tier ist ruhelos, fast als hyperaktiv zu bezeichnen. Es erkennt die Grenzen seiner körperlichen Belastbarkeit nicht mehr und treibt ständigen Raubbau mit sich selbst. Wichtig ist solch ein Tier zur Ruhe kommen zu lassen. Aktivität runter schrauben

Vervaine hat eine ausgleichende beruhigende Wirkung.

 


- Vine (Weinrebe) Nr. 32

Das Tier ist ein richtiger Tyrann, es ist sehr herrschsüchtig und will immer im Mittelpunkt sein. Man könnte meinen es hat ein Aufmerksamkeitsdefizit.

Es lässt sich schlecht erziehen und will immer seinen eigenen Kopf durchsetzten. Oft mobbt es auch andere Haustiere.

Vine macht aus ihm einen einfühlsameren Mitbewohner.

 


- Walnut (Wallnuss) Nr. 33

Das Tier hat Schwierigkeiten bei Veränderungen, das kann ein Umzug, ein Besitzerwechsel, eine Kastration, Krankheit oder ungewohntes Futter sein. Auch ein neuer Mitbewohner, kann so ein Tierchen aus dem Konzept bringen, aber auch körperliche Veränderungen wie Läufigkeit oder Rolligkeit.

Es wird mit ungewohnten Ereignissen in seinem Leben nicht fertig. Auf jede Veränderungen wird sehr empfindsam reagiert. Walnut hilft solche Phasen des Lebens besser zu meistern.

Walnut hilft, ebenso den letzten Weg zur Regenbogenbrücke leichter zu machen.

Walnut hilft bei Veränderungen und steigert die Anpassungsfähigkeit.

 


- Water Violet (Sumpfwasserfeder) Nr. 34

Das Tier ist reserviert, zurückhaltend, einzelgängerisch, unnahbar, ruhig, stolz und unabhängig. Es wartet bis man es ruft und kommt erst dann. Von selbst kommt es nur wenn es Hunger hat - und dann zeigt er Zurückhaltung. Weder zu Menschen noch zu anderen Tieren pflegt es Kontakt, weil es etwas „Besseres“ ist. Zu Beginn einer Behandlung mit Water Violet kann eine Erstverschlimmerung auftreten, weil sich das Tier sträubt, seine selbst gewählte Isolation aufzugeben.

Water Violet lernt seine Freude auch nach außen zu tragen.

 


- White Chestnut (Rosskastanie) Nr. 35

Das Tier macht den Eindruck, als ob er unter ständiger innerer Anspannung steht, es ist ängstlich, unruhig und unausgeglichen. In der Seele dieser Tieres toben die Gefühle. Es ist oft unkonzentriert und geistesabwesend. Auch von Schlafstörungen sind diese kleinen Seelen oft geplagt; wimmern, jaulen, seufzen, bellen sind möglich, sowie starkes Träumen.

White Chestnut hilft zur geistigen Ausgeglichenheit

 


- Wild Oat (Waldtrespe) Nr. 36

Das Tier hat kein Durchhaltevermögen und ist unstet; ständig muss er etwas Neues machen oder haben, egal ob Spiel oder Futter. Zufriedenheit kennt dieses Tier nicht. Es kann aber auch nicht zum Ausdruck bringen was er will.

Schnell neigt er zu Langeweile, am liebsten würde er 10 Dinge auf einmal machen und ist immer auf der Suche nach Neuen. Auch andere Haustiere fühlen sich von so einem Tier oft in ihrer Ruhe gestört.

Wild Oat hilft entscheidungsfreudiger und ausgeglichener zu werden

 


- Wild Rose (Heckenrose) Nr. 37

Das Tier ist resigniert und apathisch. Kapituliert vor einer Krankheit, kämpft nicht mehr darum gesund zu werden.

Es hat keinen Lebenswillen mehr, es hat sich aufgegeben. Auch bei Tieren die unter Altersschwäche leiden findet man den negativen Wild Rose Zustand häufig.

Wild Rose kann helfen die Lebensgeister noch einmal anzukurbeln. Zeigt sich nach einiger Zeit der Eingabe von Wild Rose keine Besserung. Kann man mit einer Besserung kaum noch rechnen.

Wenn das Tier unter Altersschwäche leidet oder unheilbar krank ist und Schmerzen hat, so kann man mit Wild Rose einen Versuch machen, seinen Lebenswillen noch einmal anzukurbeln, sollte das nicht mehr gelingen, muss man sich evt. auch überlegen das Tier von seinen Leiden zu erlösen.

Wild Rose kann helfen seine Selbstsicherheit wieder zu finden


- Willow (Gelbe Weide) Nr. 38

Das Tier ist ständig schlecht gelaunte, mürrisch, sehr nachtragend, schnell beleidigt, glaubt sich vernachlässigt und nicht geliebt.

Das Tier hat unter Umständen schon tiefe Enttäuschungen erlebt und dadurch sein Vertrauen verloren, so dass er nun zu schlechter Laune, Misstrauen und Unzufriedenheit neigt.

Nicht immer ist schlechte Laune ein Zeichen für Willow, häufig handelt es sich um misshandelte Tiere.

Willow lernt verzeihen und die ihm zugedachte Anerkennung wieder zu geniessen.


Die Notfalltropfen /Rescue-Tropfen

 

Einsatzmöglichkeiten:

Sie sind immer dann das geeignete Mittel, wenn eine akute Notfall-Situation vorliegt;

· Bissverletzungen, Beisserei

· Schrecksituationen, Silvesterböller, 1. August-Feuerwerk, kann auch schon im Voraus prophylaktisch eingesetzt werden

· Panik, Stresssituationen

 

· Nach einem Unfall

· Reise

· Tierarztbesuch

· Umzugsstress

· Operation

· Wenn Tier aus dem seelischen Gleichgewicht gebracht wurde

2-3 Tropfen in das Maul, evt. kann man auch ein paar Tropfen auf ein Stückchen TroFu träufeln.


Dr. Edward Bach

Der englische Arzt Dr. Edward Bach hatte 1930 nach langer Tätigkeit im Krankenhaus, in der Forschung und in eigener Praxis sein Heilsystem mit den 38 Pflanzenextrakte veröffentlicht.
Für Dr. Bach (der leider schon 1936 verstorben ist) lagen die Ursachen für viele körperliche Erkrankungen in einer "seelischen Disharmonie" und "negativen Gemütszuständen".
Um den Menschen wirklich zu helfen (und nicht nur einfach Symptome abzustellen), entwickelte und vertraute Dr. Bach auf die Wirkung der Blütenessenzen. Dazu wählte er 38 in England heimische Pflanzen aus, die er den menschlichen Seelenzuständen zuordnete.
Die Bachblütentherapie ist ein Heilverfahren, dass sowohl momentane negative Gefühle und Stimmungen mildern als auch über längere Zeit positiven Einfluss auf den eigenen Charakter ausüben soll.
Die Bachblüten können keine körperlichen Krankheiten heilen, vor allem nicht, wenn bereits Organschäden vorliegen. Der harmonisierende Einfluss der Bachblüten soll aber Krankheiten vorbeugen und so den Heilungsprozess bei bereits bestehenden Beschwerden unterstützen.

Dr. Bach schrieb 1933 zu Krankheiten

"Alle, die krank sind, sollen wissen: Krankheit hätte niemals die Macht gewinnen können, die sie heute besitzt, wenn der Mensch sich nicht von dem natürlichen Schutz gegen Krankheit, nämlich den heilenden Pflanzen auf dem Felde, abgewendet hätte. Weiterhin gibt es in jenen Menschen, die wirklich das Verlangen haben, gesund zu werden, keine Krankheit, die der Macht des Gegenmittels trotzen kann, das in der richtigen Pflanze zu finden ist. Die Krankheit hat nicht mehr Macht, in Anwesenheit des richtigen Krautes zu bestehen, als die Dunkelheit, in einem Raum zu bleiben, dessen Fenster dem Sonnenlicht weit geöffnet werden. Obwohl wir unsere Abkehr von der Heilweise der Natur mit einem großen Maß heute verbreiteter Krankheit büßen, wartet die Natur doch geduldig, und wir brauchen uns nur nach ihr umzuwenden, um Linderung unseres Leidens zu finden."
Um den Denk-Ansatz von Dr. Bach und die Idee von den Bachblüten besser verstehen zu können, muss man das "Bild" verstehen, dass er vom Menschen hatte...

DAS MENSCHENBILD VON DR. BACH

Für Dr. Edward Bach war Gesundheit und Lebensglück Ausdruck des "Einsseins des Menschen mit dem göttlichen Willen".
Entfernt sich der Mensch von seinem göttlichen Ursprung, entwickelt er negative Gemütszustände und negative Charaktereigenschaften.
Herrschen Gefühle wie Angst und Hoffnungslosigkeit oder Eigenschaften wie Gereiztheit, Starrsinn und Egoismus über längere Zeit vor, führen sie beinahe zwangsläufig zu seelischen und körperlichen Krankheiten.
Vielleicht lesen Sie die letzten zwei Sätze noch einmal in Ruhe. Es könnte nämlich sein, dass dies tatsächlich der Schlüssel zu Krankheiten ist...
(Anmerkung zwischendurch: Bevor Sie das alles als "Quatsch" abtun, sollten Sie nochmal genauer überlegen. Ich komme nach immer mehr Praxisjahren zu der Auffassung, dass Dr. Bach recht hatte...) 
Dr. Bach sah es als eine wesentliche Lebensaufgabe jeden Menschen, seine eigenen Charaktereigenschaften positiv zu entwickeln, sodass sie mit den göttlichen Zielen und denen der Mitmenschen in Einklang stehen.
Er war der festen Überzeugung, dass es gilt positive Eigenschaften wie Lebensmut, Großzügigkeit und Gelassenheit zu unterstützen und damit letztendlich auch Erkrankungen vorzubeugen.

WIE KAM ES ZU DEN BACHBLÜTEN?

Zunächst war der Gedanke, dass die Natur die Heilmittel zur Behandlung von Krankheiten schon hervorgebracht hat.
Also suchte Dr. Bach wild lebende Pflanzen aus, die bestimmte seelische Zustände positiv beeinflussen können. Er definierte 38 verschiedene Pflanzen, mit denen es seiner Meinung nach möglich ist, alle auftretenden Gemütszustände zu behandeln.
Diese Pflanzen werden jedoch nach einer bestimmten Methode aufbereitet, sodass daraus die Bachblüten werden.

DIE SONNENMETHODE ZUR HERSTELLUNG DER BACHBLÜTEN

Nach dem von Dr. Bach entwickelten Verfahren werden noch heute die Blütenessenzen hergestellt:
An einem sonnigen, wolkenlosen Tag werden die Blüten gepflückt, in eine Glasschüssel mit Quellwasser gelegt und unmittelbar am Standort der Pflanze 3-4 Stunden in die Sonne gestellt. Die welken Blüten werden entfernt, und die Essenz wird an Ort und Stelle mit Alkohol konserviert. Diese Mischung wird noch einmal mit Quellwasser verdünnt und schließlich in so genannte stock bottles (Vorratsflaschen) abgefüllt, aus denen die Mittel für die Behandlung schließlich entnommen werden.