Der alte Hund

Wie beim Menschen ist der Alterungsprozess beim Hund ebenfalls individuell. Ab 8-10 Jahren gelten sie als Senioren. Bei grossen Rassen können sich Alterungserscheinungen schon früher bemerkbar machen, sie altern in der Regel schneller, ab ca. 7-jährig gelten sie als Senioren.

Trotzdem ist es von Hund zu Hund unterschiedlich, Haltung, Bewegung und Ernährung haben einen grossen Einfluss auf den Gesundheits- und Alterungs-Prozess.

 

Als erstes werden Sie vermutlich feststellen, dass Ihr Hund weniger aktiv ist und mehr schläft. Ähnlich wie bei uns Menschen, haben alte Hunde weniger Energie als in jungen Jahren.

Weit verbreitet sind Gewichtsveränderungen bei alten Hunden. Durch die geringere Aktivität verändert sich der Stoffwechsel, was wiederum zur Gewichtszunahme oder -abnahme führen kann.

Viele Krankheiten tauchen bei alten Hunden häufiger auf, dies kann auch genetisch bedingt sein. Die Muskeln werden schwächer, die Herzleistung kann abnehmen, der Hund wird schneller müde. Ausserdem ist das Immunsystem nicht mehr so aktiv, das bedeutet, dass die Hunde anfälliger auf Krankheiten sein können.

Unter anderem können Erkrankungen der Zähne, Herzprobleme und Nierenkrankheiten aber auch Diabetes, Arthrose, Krebs und Demenz, kongnitive Dysfunktionsyndrom (CDS) dem Hunde-Senioren zu schaffen machen.

 

Lassen Sie Ihren Hund vom Tierarzt untersuchen wenn Sie bemerken, dass es Ihrem Hund nicht gut geht.

Die folgenden Symptome sind weit verbreitet und können daraf hinweisen, dass Ihr alter Hund krank sein kann...

· erhöhter Durst

· vermehrter Harndrang

· vergrösserte Prostata

· Inkontinenz

· Magenbeschwerden

· starker Maulgeruch, vermehrt Zahnstein

· Schwierigkeiten beim Treppensteigen oder Hochspringen

· erhöhte Steifigkeit vor allem nach einem längeren Schläfchen oder am Morgen

· übermäßiges Hecheln, ältere Hunde vertragen die Hitze im Sommer meist schlechter

· scheinbar grundloses Bellen

· Verwirrung wie auch Orientierungsprobleme

· Veränderung der Sehkraft

· Der Hund hört schlechter

· Fellveränderung

· trockene schuppige Haut, Liegeschwielen (Hunde sollten ebenfalls weich und bequem liegen können)

….und vieles mehr

Wie kann ich meinem alternden Hund einen glücklichen Lebensabend ermöglichen...

· Geben Sie ihrem Senioren seinem Alter und Bedürfnis entsprechend leichte Kost

· Verwenden Sie nicht nur Trockenfutter, der Hund hat oft im Alter mehr Mühe ausschliessliche Trockennahrung zu verstoffwechseln

· Geben Sie Ihrem Hund hochwertige Öle statt viele dickmachende Kohlenhydrate.

· Wenn Sie Ihren Hund natürlich ernähren macht es durchaus Sinn ein Vitamin& Mineralstoffpräparat in die Nahrung zu geben

Vitamin& Mineralstoffpräparat von naVita
naVita-BIO Vitamin&Minerale

· Schenken Sie ihrem alten Hund besonders viel Aufmerksamkeit, um Veränderungen schnell zu erkennen

· belasten Sie den Hund nicht mit unnötigen Impfungen (besser eine Titerbestimmung machen lassen und nur wenn es nötig ist nachimpfen)

· belasten Sie den Hund nicht mit chemischen Entwurmungsmitteln, wenn dieser gar keinen Befall hat

· besser machen Sie einen Wurmcheck oder der Tierarzt untersucht den Kot auf Parasiten, so kann man dann auch gezielt Entwurmen, wenn es nötig ist

· auch chemische Zeckenmittel können ihrem Hund zusetzten, es gibt natürliche Alterntiven

· Passen Sie den Tagesablauf an die veränderten Bedürfnisse des alternden Hundes an. Denken Sie daran, dass er weiterhin genügend Bewegung braucht. Sie müssen vielleicht häufiger mit ihm raus als früher, weil er es nicht mehr so lange halten kann.

Ab einem gewissen Alter verändern sich die Prozesse im Körper des Hundes. Stoffwechsel und Verdauung können träge werden.

Hochwertige natürliche Nahrung und Vitamine kräftigen das Immunsystem des Hundes und verhindern Krankheiten. Die gealterten Gelenke benötigen zudem ausreichend Mineralstoffe, hochwertige Öle und vor allem leicht verdauliche Nahrung hauptsächlich bestehend aus Fleisch.

 

Bei Arthrose kann man mit der naVita-Kräutermischung herbs 6 erfolgreich unterstützen. Hat der Hund Schmerzen habe ich gute Erfahrungen mit naVita-Bio-CBD-Öl.

 

Bewegung für den Hundesenioren

Auf dem Spaziergang sollte das Tempo individuell an das des Hundes angepasst werden. Rücksichtnahme ist nötig, wenn der Hundesenior unterwegs eine Pause braucht. Tägliche Bewegung ist weiterhin wichtig, allerdings ist es möglich, dass die Länge der «Gassi-Runde» verkleinert werden sollte. Besser mehrere Male am Tag einen kleinen Spaziergang, so dass der Hund seine Blase genügend entleeren kann.

Im Sommer geht man lieber in den kühlen Morgen- und Abendstunden spazieren, im schattigen Wald fühlt sich der Hundesenior besser, denn hohe, schwüle Temperaturen belasten auch beim Hund den Kreislauf. Wasser sollte man gerade in der heissen Jahreszeit immer dabeihaben.

Hat der Vierbeiner Probleme mit dem Bewegungsapparat, sind weiche Untergründe wie Feld-, Wald-, Wiesen- oder Sandwege ideal. Das Laufen auf harten Böden wie Asphalt strapaziert Bandscheiben und Gelenke zudem ist der Asphalt im Sommer extrem heiss, das macht auch jüngeren Hunden zu schaffen und kann im schlimmsten Fall Verbrennungen verursachen. Auch Kieswege können problematisch sein, weil Steinchen zwischen die Pfoten geraten können und den Hund schmerzen. Kontrollieren Sie zudem die Länge des Fells zwischen den Pfoten und kürzen Sie das Fell falls nötig zwischen den Ballen.

Die Sinnesorgane des alten Hundes

Die Verschlechterung der Sinnesorgane gehört zum Alterungsprozess dazu, jeder Hund muss lernen, mit der schlechteren Sinneswahrnehmung zu leben.

Augenerkrankungen wie der graue oder grüne Star treten vermehrt im Alter auf und bedürfen der sorgsamen Behandlung durch einen Tierarzt. Wenn das Augenlicht des Hundes dauerhaft krankheits- oder altersbedingt nachlässt, ist es aber in erster Linie die Hilfe seiner Bezugsperson, auf die der Hund angewiesen ist.

Ist die Sehkraft des Hundes stark beeinträchtigt oder der Hund erblindet vollständig, gilt es für den Halter, dieser hohen Verantwortung gerecht zu werden. Während ein blinder Hund sich in seiner gewohnten Umgebung meist noch recht gut zurecht findet, fordert er in fremder Umgebung die volle Konzentration seines Halters. Unterwegs muss sein Mensch für ihn mitdenken, mögliche Gefahren und Risiken sorgsam abschätzen können, um seinen Hund vor Schaden zu bewahren.

 

Auch das Gehör des Hundes kann sich im Alter verschlechtern, der Hund wird im Alter nicht ungehorsam, sondern es kann daran liegen, dass er nicht mehr genügend hört. Es macht auch Sinn einen Besuch beim Hunde-Coiffeur zu machen, um das Fell im Ohr professionell entfernen zu lassen.

Die Zähne des alten Hundes

Die Zähne des Hundes sollten kontrolliert werden. Zahnschmerzen und Entzündungen können ein Grund sein, dass der Hund weniger frisst oder das Fressen ganz verweigert. Bestehender Zahnstein sollte entfernt werden. Da eine Narkose gerade bei einem alten Hund nicht ungefährlich ist, würde ich nur bei einem massiven Befall das Risiko einer Vollnarkose eingehen. Ich habe gute Erfahrung mit Braunalgen bei leichtem Zahnbelag, ansonsten gibt es auch einige gute Hunde-Coiffeure, die anhand von Ultraschall-Zahnbürsten den Zahnstein professionell entfernen, ohne den Hund zu narkotisieren. Vorbeugend sollte der Hund ab und zu einen Ochsenziemer oder wenn er es gut verträgt Kalbsbrustbeinknochen bekommen, dies beschäftigt ihn und reinigt seine Zähne mechanisch.

Auch Hundekleidung kann dem Hund helfen, Regenmantel oder ein Fleece-Mantel schützen den Hund vor Regen, Wind und Wetter. Ein alter Hund, der nicht mehr so gut zu Fuss ist hat schneller kalt und verträgt Nässe zudem schlechter. Hundekleidung ist also nicht nur eine unnötige «Mode», sondern kann durchaus das Wohlbefinden erhöhen.

Die Nahrung eines Hundesenioren

Es macht durchaus Sinn den alten Hund auf natürliche Nahrung umzustellen, wenn er diese bis jetzt nicht geniessen durfte. Immer wieder sagen mir die Kunden, dass ihr Hund seit der Umstellung auf natürliche Nahrung wieder viel vitaler, fröhlicher und voller Elan ist.

Hunde ausschliesslich mit Trockenfutter zu füttern ist heute gross in Mode aber sind wir mal ehrlich, möchten wir Tag ein Tag aus ausschliesslich staubtrockene Biskuits essen?

Der alternde Hund hat vielleicht Mühe die trockene Nahrung zu verstoffwechseln. Gerade im Alter braucht der Hund genügend Flüssigkeit.

Bei ausschliesslicher Fütterung mit Trockenfutter bekommt gerade der alte Hund viel zu wenig Flüssigkeit, auch wenn man das Gefühl hat, dass der Hund genügend säuft ist dies unzureichend. Nierenprobleme werden so noch verstärkt.

Rohes Fleisch mit Gemüse oder die naVita-Fleischmenüs als gesunde und bequeme Alternative sind ein wahrer Festschmaus für die Hunde. Die Senioren lieben das Futter und nehmen so ungleich mehr Flüssigkeit auf. Zudem ist das Fleischmenü auch leichter zu verdauen.

Sei es rohes Fleisch oder naVita-Fleischmenü können mit naVita-Gemüse, naVita-Amaranth und vielem mehr angereichert werden. Ihr Hund wird es Ihnen danken. Gerne helfe ich Ihnen dabei, das Richtige für Ihren Hund zusammen zu stellen.

Das naVita-Dorschlebertranöl ist gerade für den alten Hund ein Geschenk der Natur der hohe Gehalt an Vitamin A, D3 und Omega-3-Fettsäuren reguliert den Kalziumspiegel im Blut und ist zudem ein bewährtes Volksheilmittel gegen Gicht und Rheumatismus

 

Der Energiebedarf eines alten Hundes senkt sich im Alter um ca. 20 % bis 30 % je nach Ernährungszustand. Jedoch nicht bei hormonellen Fehlfunktionen (Schilddrüse, Diabetes) und Tumoren

Barfmenüs HundKatzeSchmaus GmbH
Barfmenüs HundKatzeSchmaus GmbH

Ein junger Hund zieht ein

Molito 12 jährig & Ruby 9 Monate alt
Molito 12 jährig & Ruby 9 Monate alt

Manchmal kann ein junger Hund, der einzieht für einen älteren Hund ein «Jungbrunnen» sein.

Wenn man es ruhig angeht und der Hund immer schon gute soziale Kontakte hatte, habe ich da sehr gute Erfahrungen. Auch Freunde von mir haben da positives erlebt.

Man sollte allerdings beiden Hunden gerecht werden und den älteren Hund nicht überfordern. Es ist wunderschön, wenn ein Senior nochmals spielt und pure Lebensfreude mit dem jungen Hund erlebt. Zudem lernt ein junger Hund vieles vom alten Hund, allerdings auch die «Flausen».